Spielt Zagreb ein doppeltes Spiel?

Der Wiedereinstieg Zagrebs in die EBEL hat auch in Russland seine mediale Aufmerksamkeit gefunden.

Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti hat bei PR-Direktor Ranko Vucinic nachgefragt, was der EBEL- Einstieg von Medveščak für die KHL bedeutet. Der Agentur wurde mitgeteilt, dass der Einstieg Zagrebs in die EBEL keinen Abschied aus der KHL gleichkäme.

Angesichts der finanziellen Probleme des Vereins, scheint ein zweigleisiger Betrieb recht unglaubwürdig.  Dennoch hält Vucinic an einer möglichen KHL-Nennung fest. Eine Entscheidung ob Medveščak auch für die kommende KHL-Saison einreicht, soll Ende Mai fallen. KHL-Vorstand Alexander Medvedev hält aber einen Verbleibt für unrealistisch. „Das ist kein freudiges Ereignis! Medveščak war ein Team auf Basis nordamerikanischer Schule und eine gute Herausforderung. Aber die Kroaten konnten nicht die nötigen Gelder sammeln um sich in der KHL verbessern. Zagreb habe zwar alle Verpflichtungen erfüllt um die Saison zu beenden, aber es fehlt die Basis für die KHL.“

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