Highlights der ersten KHL Woche

Der Sommer ist vorüber. Seit einer Woche herrscht in Russland wieder Eiszeit und begann am 21. August mit dem Aufeinandertreffen der beiden Armeeklubs aus St. Petersburg und Moskau, welches Titelverteidiger SKA am Ende für sich entscheiden konnte.

Tags darauf folgte eine kleine Überraschung. Das chinesische Team der Kunlun Red Stars schlug in der Olympiastadt den HC Sochi mit 2:4. Nachdem das Heimteam bereits 1:0 in Führung gegangen war, setzte es bei den Gastgebern im zweiten Drittel völlig aus. In weniger als vier Minuten kassierte Sochi zwei Unterzahltreffer und erholte sich von dem Schlag das gesamte Spiel nicht wieder.

Der zweite Finalist Metallurg Magnitogrosk stieg am Mittwoch in das Geschehen ein und musste ebenfalls vor eigenem Publikum eine herbe Niederlage einstecken.

Für Jokerit Helsinki hat die Saison trotz finanzieller Turbulenzen gut begonnen. Mit einem 1:6 Auswärtssieg fegten die Finnen über Dinamo Minsk hinweg.

Wesentlich bitterer war der Saisonstart für Slovan Bratislava. Ihr Saisondebüt ging in St. Petersburg mächtig in die Hose. Zwar gingen die Slovaken durch Marek Viedensky in Führung, weckten aber den Riesen, der sich am Ende aber gnadenlos mit den spielerisch völlig überforderten Gästen zeigte. Slovan musste mit einer 7:1 Schlappe die Heimreise antreten.

Nicht viel besser erging es ihnen zwei Tage später, als man gegen Lokomotiv Yaroslavl mit 5:1 abgefertigt wurde.

Metallurg Magnitogorsk steckte seine Auftaktniederlage weg und zwang Traktor Chelyabinsk vor eigenem Publikum mit 2:1 in die Knie, während sich Helsinki für SKA als härterer Brocken als Slovan erwies. Dennoch konnte Jokerit den 2:0 Sieg St. Petersburg’s nicht verhindern.

Bleibe wir bei Slovan.

Auch am Sonntag gab es für Bratislava nicht zu holen. Bei Dynamo Moskau stieg man letztlich besser aus, ein Sieg war aber dennoch nicht in Reichweite. Nach dem 4:2 bei den blauen Hauptstädtern ist Slovan in der Western Conference als einziges Team noch ohne Punkt und damit Letzter.

Jokerit Helsinki setzte sich dagegen in Yaroslavl gegen Lokomotiv mit 1:2 n. V. durch und rangiert in der Tabelle auf Platz 3.

 

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