Yaroslavl am Tag danach

Auch am Tag 1 nach der Tragödie von Yaroslavl ist die Bestürzung in Russland und unter den Eishockeyfans weltweit groß. Während Alexander Galimov noch immer mit dem Leben ringt, ist man in der KHL versucht einen pietätvollen Start der Liga zu bewerkstelligen.

Galimov wurde gestern mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Auskunft der Ärzte sind 80 % der Haut verbrannt und sein Zustand ist sehr kritisch. Es ist nicht sicher ob er überleben wird.

Währenddessen ringt man in der Liga um einen würdevollen Start der bis auf weiteres verschoben wurde. Das gestern unterbrochene Startspiel zwischen Gagarin Cup Champion Salavat Yulaef Ufa und dem Finalgegner HC Atlant wird eine Neuaustragung erfahren, doch der Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Gestern versprach Ligapräsident Medwedew alles zu tun um Lokomotiv Yaroslavl die weitere Teilnahme am Spielbetrieb zu sichern. Nach Angaben von Radio Echo Moskau soll es bereits auch einige Spieler geben die nun im Dress von Lokomotiv in die Presche springen wollen. In Yaroslavl selbst wurde eine dreitägig Trauer ausgerufen.

(Bild: Hotice.ru)

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