Absturz von Lok Yaroslavl – Pilotenfehler! Oder doch nicht?

Die offiziellen Untersuchungen zur Absturzursache der Yak-42 in Yaroslavl, bei der das Team von Lokomotive ums Leben gekommen ist, sind abgeschlossen.

Das Interstate Aviation Committe (IAC) stellte einen Pilotenfehler als Absturzursache fest. Demnach sollen Fehler bei der Bedienung des Bremspedals der Yak-42 vorgekommen sein. Weiters heißt es, dass der Pilot beim Startvorgang versehentlich und unbemerkt Druck auf das Bremspedal ausgeübt habe und somit die Yak-42 die genügend Geschwindigkeit aufbauen konnte. Trotz des richtigen Anstellwinkels konnte die Yak wegen der reduzierten Geschwindigkeit nicht schnell genug an Höhe gewinnen und die Piloten sollen dabei einen Startabbruch nicht in Betracht gezogen haben.

Unterdessen gibt es gegenüber den Bericht der IAC auch kritische Stimmen die Zweifel an der offiziellen Version verlauten lassen.

So glauben Kollegen und Familie nicht der offiziellen Version: “ Ich bin selbst 25 Jahre geflogen, acht davon mit Igor. Andrej und Igor waren zu erfahrene Piloten um solche Fehler zuzulassen. Ich werde persönlich versuchen eine unabhängige Untersuchung einzuleiten“, so die Witwe des verstorbenen Co-Piloten Igor Zhevelov.

Die Lebensgefährtin des Piloten Andrej Solomentsev spricht von der benutzerfreundlichsten Version: Die Schuld den verstorbenen Piloten geben, Fall abgeschlossen.
„Bei allen Katastrophen der letzten Zeit wurdePilotenversagen festgestellt“, Igor Trunov,  Anwalt der Angehörigen vorheriger Flugzeugabstürze in Irkutsk, Pern und Doneck. „Die Untersuchungen der IAC sind voreingenommen, minderwertig und auf Bestellung. Es wäre schön, wenn eines Tages eine unabhängige UNtersuchung durchgeführt werden würde“.

Entweder entsteht hier gerade eine neue Verschwörungstheorie oder auf die Eishockeyfans wartet noch viel spannendes Material.

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