KHL Spitzeneishockey in greifbarer Nähe

Nach nur einer Saison in der KHL trudelte Lev Poprad in Finanzierungsprobleme für die kommende Spielzeit, stand zeitweilig sogar der Ausstieg im Raum. Mittlerweile wurde eine Lösung gefunden. Die Löwen siedeln nach Prag um. Der ursprüngliche Plan in der Prager O2 Arena zu spielen, scheiterte an den geforderten Mieten. So werden die Löwen ihre KHL Spiele in der Sparta-Arena absolvieren. Lev Praha ist für die zweite Saison auch bereits auf Einkaufstour. Prominentester Neuzugang bei den Tschechen ist wohl der Slowake Marcel Hossa, der bis 2008 in der 237 Spiel in der NHL absolvierte und seitdem 213 mal in der KHL für Dinamo Riga, Ak Bars Kazan und Spartak Moskau auflief.

Künftig wird die KHL nun auch in der Ukraine vertreten sein. HK Donbass Donezk, bisher in der KHL Minor League VHL vertreten, wagt den Schritt in die große Liga.

Die KHL rückt aber auch an die Grenze zu Österreich, was auch die Wiener in den Genuss der KHL kommen lassen kann. Slovan Bratislava konnte alle Auflagen der KHL erfüllen und wird nun ebenfalls in den Kampf um den Gagarin Cup einsteigen. Der slowakische Meister wird dabei auf den Großteil jenes Teams vertrauen, welches  unter der Führung von Altstar Miroslav Satan den Titel in die Hauptstadt holte.

Noch ist eine Einteilung der Divisionen für die Saison 2012/13 nicht fixiert. Es ist aber anzunehmen, dass Prag und Bratislava in der Bobrov Division der Western Conference landen werden. Dort sind in der abgelaufenen Saison Gagarin Cup Sieger Dynamo Moskau, Dinamo Riga, SKA St. Petersburg, Spartak Moskau, CSKA Moskau und der Verein Lev Poprad (jetzt Prag) eingeteilt gewesen. Ein Team der Bobrov Division müsste also in die Tarasov Division wechseln.

Letzte Saison wurde von Seiten der KHL auch die Kooperation mit den Milano Rossoblu und eine Teilnahme für die Saison 2012/13 angekündigt. Ob die Italiener tatsächlich noch kommende Saison in die KHL einsteigen werden ist aber noch nicht fixiert.

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