AM BULLYPUNKT: Eurovisionen

Während Europa sich in die ersten Saisonvorbereitungen stürzt und die NHL gerade ihre Spielzeit hinter sich gebracht hat, machte sich KHL-Präsident Alexander Medwedew Gedanken um die Zukunft des europäischen Eishockeys!

Während die KHL noch mit Kinderkrankheiten kämpft (Automobilist Yekaterinburg und Vityaz Chekhov dürften finanziell WO geben) denkt man in den obersten Gremien bereits zwei Schritte weiter.

Beim IIHF Forum in Barcelona präsentierte er seine Ideen für eine paneuropäische Eishockeyliga, die bereits 2013/14 in Betrieb gehen könnte. In diesem Projekt sollte die Liga aus 64 Teams, aufgeteilt in zwei Conferences bestehen. Eine davon aus Teams von Russland und deren Nachbarländern,für die andere stellt sich der KHL-Präsident eine Skandinavien Division mit Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark sowie eine Zentraleuropa-Division mit Teilnehmern aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Holland und Belgien vor.

Dabei sind 62 Spiele in der Regular Season geplant (38 innerhalb der Conference, 26 mit der anderen). Auf die Frage der Finanzierung angesprochen und dass den KHL Top-Teams Budgets um die 50 Mio Euro zur Verfügung stehen, war Medwedew der Meinung, dass grundsätzlich auch 15 Mio reichen um konkurrenzfähig zu bleiben. Den nationalen Verbänden drohe kein Untergang, wenn sie lediglich 1-2 Top-Teams verlieren. Medwedew sieht in den nationalen Ligen die Ausbildungsbasis für diese neue Europaliga und versucht die Skepsis der Verbände zu nehmen: „Diese Liga ist eine historische Chance für Europa, ein Sprung in die Zukunft. Wir wollen ein System, welches Eishockeystars hervorbringt, denn ohne sie wird das Eishockey künftig weder in Moskau interessant sein, noch in Prag oder in Helsinki“, kommentierte Medwedew seine Pläne gegenüber Sports.ru.

Geht es nach den Vorstellungen der KHL, sollte am Ende der Saison das beste Team der Welt zwischen dem Stanley Cup Sieger und dem Gewinner der Euroliga ermittelt werden.

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