Zusammenfassung der 3. Runde

Nach der dritten Runde der Erste Bank Eishockeyliga gibt es mit den Vienna Capitals nur noch ein Team mit voller Punktzahl. Am anderen Ende der Tabelle hat sich Olimpija Ljubljana die ersten Punkte gesichert.

Technische Probleme verhinderten in Pula den pünktlichen Spielbeginn im historischen Ambiente. Nachdem die Probleme mit einem defekten Kühlaggregat behoben wurden, hatten nur die Slowenen ihre Freude mit dem verspäteten Start. Zwei Drittel lang waren die grünen Drachen um einiges besser als die Bären und gingen auch verdient mit 0:3 in die zweite Drittelpause. Erst im Schlussabschnitt begannen die Kroaten Eishockey zu spielen und holten durch Zanoski und Naglich noch auf. Der Ausgleich sollte sich jedoch nicht mehr ausgehen. So kamen die Slowenen zu ihren ersten Punkten in der Saison.

In Salzburg luden die Red Bulls die Innsbrucker Haie zum lustigen „Kegelscheiben“! Der Aufsteiger hatte gegen die Salzburger von Anfang an keine Chance. Nach einem 3:0 im ersten Drittel, fertigten die Bullen die Innsbrucker im Mittelabschnitt mit 5:0 ab. Zuletzt beschränkte man sich auf ein lockeres Spielchen und einem letzten Tor durch Matthias Trattnig im Powerplay. Mit dem 9:0 waren die Innsbrucker sogar noch gut bedient. Es wird noch einige Zeit benötigen, bis die Haie voll punkten können.

In Znaim hatte das Spiel gegen Fehervar alles was ein Eishockeyherz begehrt. Ein rassiges Spiel, Tore und ultraspannende Schlussminuten. So fielen in der letzen Spielminute sagenhafte drei Tore binnen 42 Sekunden. Nachdem die tschechischen Adler bei einem 2:3 Rückstand ihren Goalie vom Eis nahmen, traf Balazs Ladanyi das leere Tor zum 2:4. Neun Sekunden vor dem Ende, bei immer noch leeren Tor verkürzte Jan Lattner auf 3:4, doch nur vier Sekunden später stellte Árpád Mihály mit einem weiteren empty-net Tor auf den Endstand von 3:5.

Nach drei Runden sind die Vienna Capitals als einziges Team mit voller Punktzahl verblieben, obwohl auch der Villacher SV zu einem Zähler gekommen ist. Wie eng das Spiel zwischen dem VSV und den Wienern war, erkannte man bereits im ersten Drittel. Nach einer frühen 1:0 Führung durch Ande Lakos, stellte Gerhard Unterluggauer im Powerplay auf 1:1. 68 Sekunden später brachte der Ungarnflüchtling Derek Ryan die Villacher mit 2.1 in Führung die von Francois Fortier knapp eineinhalb Minuten später wieder egalisiert wurde. Nachdem Hotham kurz vor der zweiten Drittelpause die Villacher erneut in Führung brachte, war es Jamie Fraser (45.) der die Wiener wieder in Spiel schoss. Danach blieb den Teams der Erfolg bis zum Penaltyschießen verwehrt, wo Marcus Olsson den entscheidenden Penalty verwandelte.

In Dornbirn hatte es sich der amtierende Meister aus Linz sicher einfacher vorgestellt gegen den zweiten Aufsteiger zu bestehen. Doch anfänglich trafen nur die Vorarlberger und gingen bis zur 34. Minute m it 3:0 in Führung. Doch dann begannen auch die Linzer treffen und drehten das Spiel noch um. Mit 3:5 fuhren die Linzer als glückliche Sieger wieder nach Hause.

Für die Grazer gab es in Klagenfurt nichts zu holen. Nach einer 1:0 Führung durch Matthias Iberer übernahm der KAC das Spiel und gewann letztlich verdient mit 4:2.

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