EBEL 4. Runde

Vor dem Ereignis im Amphitheater in Pula wurde in der EBEL auch bodenständige Eigshockeykost geboten.

So etwa erstaunten die Red Bulls Salzburg mit ihrer zweiten Kegelrunde die Liga. Beim 2:9 in Fehervar schmeichelten sich die Bullen selbst. Stand es nach zwei Dritteln „nur“ 2:3 für Salzburg, so lief es im Schlussabschnitt wie von selbst. So gut wie jeder Schuss fand seinen Weg ins Netz, was sich im Drittelergebnis mit 0:6 und im Endergebnis mit 2:9 niederschlug. Schmeichelhaft ist das Ergebnis weil es das wahre Kräfteverhältnis des Spieles nicht widerspiegelt. Egal, 18 Tore in zwei Spielen sind nicht zu verachten.

In Innsbruck wollte man sich für die am Freitag erlittene 0:9 Schlappe gegen Salzburg rehabilitieren. Dass sich der KAC als Gegner dazu eher nicht eignet, interessierte in der Wasserkraft Arena niemanden. So forderten die Tiroler frech den Vizemeister heraus und gingen auch durch Stephan Pittl in Führung. Die Klagenfurter, an diesem Tag auch nicht ganz auf der Höhe ihres Könnens, glichen kurz vor der ersten Pause aus. Im Mitteldrittel gewannen Lammers und Lundmark das Spiel im Alleingang, als Lammers Lundmark binnen 115 Sekunden zweimal für ein Powerplay-Tor bediente. Danach schalteten die Kärntner auf Ergebnisverwaltung. Außer einer Ergebniskosmetik aus Innsbrucker Sicht, war aber nicht mehr möglich.

Nachdem die Villacher Adler vor eigenem Publikum gegen die Vienna Capitals verloren hatten, holten sie gegen die Blackwings Linz in der Ferne die volle Punktzahl. Mit dem 2:5 Sieg setzen sich die Draustädter nach vier Runden und mit 9 Punkten an die Tabellenspitze.

Für den Dornbirner Eishockeyclub hängen wie für die Innsbrucker die Trauben nach wie vor hoch. Mehr als ein 2:4 gegen die Graz 99ers, war für Dornbirn nicht machtbar, obwohl man sich den Steirern als ebenbürtig erwies. Das Hauptmanko derzeit: In der  Chanceverwertung muss man noch ordentlich zulegen.

Haben die Znaimer nach den ersten überzeugenden Spielen, am Freitag einen Dämpfer hinnehmen müssen, so machten das die Adler in Laibach gegen Olimpija mit einem 1:5 Sieg wieder wett und stellten erneut unter Beweis, dass man mit ihnen diese Saison rechnen muss.

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