Vollgas Richtung Playoffs

EBEL_Playoff_LogoMit dem letzten Restart nach einer Länderspielpause geht die Erste Bank Eishockeyliga in die letzte Phase vor den Playoffs. Dabei empfängt der Tabellenführer UPC Vienna Capitals auf KHL Medvescak Zagreb. Für die Wiener heißt es volle Konzentration, da man an der Donau nach einer Pause stets schlecht in die Liga zurückgekommen ist. Dieses mal soll es anders sein. Die Chance Platz 1 möglicherweise vorzeitig zu fixieren, sollte Motivation genug sein .

Erster Verfolger Linz befindet sich in der Zwickmühle. Nach oben zu den Caps ist mit sechs Punkten Rückstand sehr viel Luft zwischen den beiden, nach unten trennen die Oberösterreich lediglich zwei zu den Verfolgern. Also muss beim KAC ein Sieg her.

Für die Graz 99ers wäre ein Sieg gegen Villach auch nicht gerade ohne, könnte man sich doch auf Platz 3 vorschieben. Gewinnen Wien und Linz ihre Spiele könnten sich die Steirer sogar einen 2-Punkte Polster herausholen. Villach wird sich aber auch im Grazer Bunker nicht kampflos ergeben, besteht doch immer noch eine gute Chance selbst mit Heimvorteil in die Playoffs starten zu können.

Spannung kommt aber in der Qualifikationsrunde auf. Wenn die Adler aus Znaim am Mittwoch gegen Red Bull Salzburg gewinnen, kann man davon ausgehen dass durch sind und in den Playoffs vertreten sein werden. Bei den Bullen herrscht derzeit das absolute Chaos, wurde mit Yorick Treille der mittlerweile 28. Legionär unter Vertrag genommen und brodelt die Gerüchteküche um das Thema Trainerwechsel. Die Bullen selbst geben sich zuversichtlich die restlichen fünf Spiele zu gewinnen und das Playoffticket noch zu lösen.

Innsbruck hat in der Qualirunde unerwartet Auftrieb bekommen und Znaim wichtige Punkte gekostet. Auch Olimpija Ljubljana ist gegen die Tiroler im letzten Spiel vor dem Break ausgerutscht. Dadurch hat man den Vorsprung gegen Salzburg verspielt. Diese Begegnung dürfen die grünen Drachen einfach nicht verlieren, wenn sie im Playoff vertreten sein wollen. Für die Tiroler ist zwar rechnerisch noch alles möglich, de facto ist der Zug aber abgefahren.

Dornbirn liegt nur einen Punkt vor den Haien, hat aber eine weitaus bessere Ausgangssituation. Die Vorarlberger können in der Liga jeden schlagen, wenn die Gelegenheit passt. Ihnen ist die Überraschung durchaus zuzutrauen. Beginnen muss das Vorarlberger Wunder gegen Fehervar, welche die längste Reise antreten muss. Wann, wenn nicht jetzt können die Bulldogs zum Angriff blasen.

Für Spannung in den letzten fünf Runden ist jedenfalls gesorgt!

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