Der Sekt ist bereit gekühlt zu werden.

VIC-KAC-POF3-2013-04-02 23-02-21Der KAC hat bereits eine Hand am Pokal. Nach dem 0:4 Auswärtserfolg führen die Kärntner in der Finalserie mit 3:0. Die Vienna Capitals bleiben auch nach dem zweiten Heimspiel ratlos zurück. Wie können sie den Klagenfurter Beton knacken und Rene Swette bezwingen?

Die Gastgeber wollten dem KAC von Beginn an mit aggresivem Hockey den Wind aus den Segeln nehmen. So begann das Spiel auch mit einer ersten Reiberei nach nur wenigen Sekunden. Die Wiener aktiver, offensiver versuchten die Fehler der letzten beiden Spiele auszubessern, drängten und schossen aus allen Lagen. Doch ein unachtsamer Moment von Matt Zaba ermögliche Raphael Herburger (16.) ein Steirertor. Nur 45 Sekunden später erledigten sich die Capitals selbst, als sie in Überzahl einen Treffer von Mike Siklenka zuließen.

VIC-KAC-POF3-2013-04-02 23-02-30_2Selbiger zeigte auch seine Powerplayqualitäten 55 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels. Philippe Lakos musste von der Strafbank zusehen, wie Siklenka einen Hammer in Zaba’s Netz setzte. Nachdem Scofield in der 29. Minute in einem Gegenstoß Zaba zum vierten mal bezwang, war der Arbeitstag des Kanadiers vorbei und wurde durch Weinhandl ersetzt. Einen Sieg für die Gastgeber gab es dennoch. Philppe Lakos ging beim Infight gegen Tomisloav Zanoski als klarer Punktesieger hervor.

VIC-KAC-POF3-2013-04-02 23-02-33_2Das letzte Drittel war Ergebnisverwaltung des KAC’s, was ihnen die Wiener auch leicht machten. Die Passes waren nur noch ungenau, Schüsse zu harmlos. So waren die Capitals kein Gegner für die Klagenfurter, die schon mal den Sekt einkühlen können. Derzeit sieht es nämlich nach einem Sweep im Finale aus, könnte der KAC am Freitag bereits seinen 30. Titel feiern. Mit dem Rücken zur Wand bleibt aber fragelich, wie den Wienern die Trendwende gelingen soll?

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