Kantersieg zum Einstand für Bozen – Der EBEL Start

HCI vs HCBDie Premiere des HC Bozen in der Erste Bank Eishockeyliga war ein Einstand nach Maß. Mit einem 1:6 Kantersieg gegen den nördlichen Bruder Innsbruck machten die Füchse klar, dass sie sich sehr wohl zu wehren wissen.

Die Südtiroler waren über die gesamte Zeit spielbestimmend, hatten Innsbruck stets im Griff. Dennoch dauerte es bis zur 19. Minute bis Trent Whitfield mit einem Hammer den Inssbrucker Goalie Adam Munro überwand. Im Mittelabschnitt schaffte Innsbruck zwar noch den Ausgleich durch Patrick Mössmer, musste aber in Unterzahl in der 39. Minute durch Sebastien Piche erneut einen Rückstand hinnehmen. Danach war es um die Haie geschehen. Der Schlussabschnitt entwickelte sich zu einem Scheibenschießen der Füchse, die noch vier weitere Treffer folgen ließen.

VIC vs KACIn der Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen den UPC Vienna Capitals und dem KAC, feierten auch die Wiener einen Auftaktsieg. Beide Teams agierten schnell und bemüht, ließen aber noch die nötige Genauigkeit vermissen. Der KAC versuchte sein Glück im Forecheck, konnte so die Hausherren gehörig unter Druck setzen und fand vorerst selbst die besseren Chancen vor. So dauerte es bis zur 18. Minute bis Adrian Veideman die Capitals in Führung brachte. Rene Swette, der Meisterheld des Vorjahres lenkte sich den Puck selbst über die Torlinie. Es kam aber noch dicker.
Der EBEL Yougster des Vorjahres, Patrick Peter lupfte den Puck aus dem Mitteldrittel Richtung Tor. Als er gerade zum Wechsel wegfuhr ertönte lauter Jubel. Peter hatte wohl das Tor des Jahres erzielt. Die Scheibe sprang vor Swette auf und über seinen halbherzig eingesetzten Beinschoner unter die Latte ins Netz. Ein fürchterliches Ei des KAC Schlußmannes und so kurios, dass auch der Referee das Video noch einmal zu Rate zog.
Auch beim 3:0 für die Capitals sah Swette alles andere als gut aus. Jamie Fraser hämmerte Swette den Puck entgegen den der Torhüter nicht bändigen konnte. Francois Fortier schaltete am schnellsten und bugsierte die Scheibe ins Gehäuse. Im Schlussdrittel schalteten die Wiener etwas zurück, kam der KAC zu mehr Spieltanteilen. So fälschte Tyler Spurgeon im Powerplay einen Schuss von Florian Iberer unhaltbar zum 3:1 ab. Eng wurde es aber noch in den letzten fünf Minuten, als Mike Ouellette wegen eines Ellbogenchecks in die Kabine musste. Die Wiener überstanden die fünfminütige Unterzahl und konnten durch Jonathan Ferland, 49 Sekunden vor dem Ende noch einen „empty-net-shorhanded“ Treffer verbuchen.

Bereits am Samstag fertigte der VSV die Bulldogs in Dorbirn mit 3:6 ab, und erzielte wohl das schnellste Tor der Bundesliga. Benjamin Petrik scorte mit seinem ersten Torschuß bereits nach sieben Sekunden.

Linz feierte gegen die Graz 99ers ein Shotout. Matthias Iberer und Pat Leahy sorgten beim engen Spiel für die beiden Tore der Oberösterreicher.

Im tschechisch-ungarischen Duell zwischen Orli Znojmo und Fehervar AV19, mussten sich die Gastgeber mit 2:4 geschlagen geben. Altspatz Frank Banham feierte dabei seinen x-ten Frühling und lieferte einen Treffer und zwei Assists.

Kommentar verfassen