Dornbirn schaffte Herkulesaufgabe gegen 99ers

DEC-LogoDas haben sich die Graz 99ers wohl anders vorgestellt, als sie in der Messehalle in Dornbirn nach 30 Minuten bereits mit 1:5 führten. Doch die Bulldogs leckten Blut, verbissen sich in die Gegner und machten das schier Unmögliche möglich.

Dabei begann für Graz alles nach Wunsch. Bereits in der fünften Minuten gingen die Steirer durch Ryan Kinasewich im Powerplay in Führung. Knapp fünf Minuten später stellte Kristof Reinthaler ebenfalls im Powerplay auf 2:0. Die Voralberger schnappten nach Luft als Alexander Feichtner in der 12. Minute verkürzte.

Nach der ersten Drittelpause war die Hauptbeschäftigung des Dornbirner Goalies Adam Dennis den Puck aus dem Gehäuse zu holen. Zuerst versenkte Kevin Moderer in Unterzahl, danach Dustin Vanballegooie und wieder Kinasewich den Puck ins Netz. Das Spiel schien nach Halbzeit gelaufen zu sein. Als Chris D’Alvise inder 34. Minute auf 2:5 verkürzte schien das erstmals Ergebniskosmetik zu sein, doch mit dem Treffer ging ein Ruck durch die Bulldogs.  In einer 2-Mann-Überzahl verkürzte Dornbirn durch Martin Oraze auf 3:5, bevor Greg Day in der 39. Minute noch auf 3:6 stellte.

Mit Beginn der Schlußdrittels war plötzlich Sebastian Stefaniszin derjenige der sich mehr dem eigenen Tor zuwenden musste, saß beinahe jeder Schuß. Der Reihe nach überwanden Martin Oraze, Oliver Magnan-Grenier, Chris D’Alvise, Luciano Aquino, Graham Mink den gebeuteltenen Grazer Goalie. Mit dem 5:0 in den letzten 20 Minuten schafften die Dornbirner Bolldogs die Herkulesaufgabe und drehten ein bereits verlorenes Spiel von 1:5 auf 8:6.

Der Mann des Abends war dabei eindeutig Martin Oraze der zwei Tore und drei Assists zum fulminanten Comeback beisteuerte.

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