AM BULLYPUNKT: Neue Saison mit Anlaufschwierigkeiten

EBEL-Art-LogoHeute am Freitag den 12. September ist es wieder soweit. Die beste Zeit des Jahres, die fünfte Jahreszeit bricht wieder an und wird für eine halbes Jahr die Fans in ihren Bann ziehen. Die Erste Bank Eishockeyliga startet in die neue Saison. Alles was davor war, die Vorbereitungsspiele, Turniere oder auch die Champions Hockey League waren bisher nur Geplänkel. Jetzt geht es ans Eingemachte.

Dieses Jahr blieb das heimische Eishockey auch im Sommer im Gespräch. Nicht immer mit positiven Hintergrund. Während Red Bull Salzburg beinahe alles aufsaugte, was sich irgendwie in einem vertragsfreien Zustand befand, wäre der Liga beinahe der Champion abhanden gekommen. Dafür schlitterte man in Wien von einem PR-Desaster ins Nächste und befand die Champions Hockey League in Linz als nicht bedeutend genug.

Zudem gab es einige Regeländerungen, wovon die beiden wesentlichsten kurz erläutert werden.

Seit dieser Saison hat man eine Idee aus der NHL übernommen und die Angriffszuonen um je etwa 1,5m verlängert. Man erhofft sich dadurch mehr Offensivaction und Tore. Dadurch wird die neutrale Zone kleiner und man kann eigentlich nicht mehr von einem Angriffsdrittel sprechen, was aber grundsätzlich nur ein formales Problem darstellt.
Eine weitere Neuerung war ursprünglich nur als Testbetrieb gedacht, wurde aber dennoch sofort als Regel aufgenommen. „Hybrid Icing“ ist ebenfalls eine Erfindung der NHL, wo es bereits seit zwei Jahren praktiziert wird. Was für die NHL aus Sicherheitsgründen Sinn machte, ist im internationalen Bereich eine halbe Rückkehr zur alten Verfahrensweisen. Vor vielen Jahren wurde unter der Obhut der IIHF das „touch Icing“ abgeschafft, weil die Risiken für die Spieler bei einem Laufduell zu groß waren. Oftmals setzte es von den Verteidigern böse Checks gegen die Stürmer, die mit schweren Verletzungen endeten. Jetzt übernahm man das System auch international und man wird sehen wie die heimischen Referees, die bekanntlich nicht zu den Kapazundern der Branche zählen, damit umgehen werden.

So viel zu den administrativen Änderungen im Sport. Kommen wir zur Liga!

Nach etlichen Jahren, hat auch die Erste Bank Eishockeyliga die sozialen Netzwerke entdeckt und im Sommer eine Seite auf Facebook gelauncht. Bisher reichte der Auftritt nur zur Bewerbung der Artikel auf der Ligahomepage. Das führt zu der Annahme, dass man das Konzept der Internets 2.0 noch nicht ganz durchschaut hat. Man darf aber noch hoffen, dass man im Jahr 2025 die Interaktivität entdeckt und den Fans mehr bietet, als bloße Links zur Homepage.

weiter zu den Teams….

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