AM BULLYPUNKT: Neue Saison mit Anlaufschwierigkeiten

HC Orli Znojmo

zVIC_ZNO_271111_062Die Tschechen haben sich in der EBEL zu so etwas wie einem Pflichtprogramm im Osten entwickelt. Vor allem zwischen den Vienna Capitals und Znojmo hat sich eine freundschaftliche Rivalität entwickelt, welche die Fans von beiden Teams in die gegnerische Eishalle strömen lassen. Bemerkenswert auch, wie man knapp an der österreichischen Grenze das Eishockey inbrünstig aber aggressionslos lebt. Die Tschechischen Adler will man eigentlich nicht mehr missen. Sportlich ist man in der Liga längst angekommen, auch wenn der große Wurf noch ausgeblieben ist. Mit Jiri Reznar steht ein neuer Coach an der Bande, der augenscheinlich auch für Verstärkungen aus der tschechischen Extraliga sorgte. Die wichtigste Aufgabe des neuen Trainers wird es aber sein, konstant gute Leistungen aus dem Team herauszuholen, denn das war bisher das größte Manko der Adler.

Fehervar AV19

Auch Fehervar ist mittlerweile zu einem Fixpunkt der Liga geworden, auch wenn die bloße Anwesenheit der Teufel keine Zuschauermassen in die heimischen Eishallen lockt. Letzte Saison lief nicht ganz nach Wunsch für die Ungarn, auch wenn man das Playoff erreicht hatte. Also hat man das Team an vielen Stellen umgebaut. Wenn die Neuzugänge einschlagen sollten, könnte Fehervar für alle Teams zu einem Stolperstein werden.

Olimpija Ljubljana

Was ist in Slowenien los? Während das slowenische Nationalteam durchaus vorzeigbar ist, schafft man es anscheinend nicht auf Ligaebene langfristig zu bestehen. Nach dem Untergang des “Erfeindes” Jesenice, sind die grünen Drachen ebenfalls ins Schleudern gekommen und so mancher Pessimist glaubt auch, dass Olimpija die kommende Saison nicht überleben wird. Dennoch halten die Laibacher an der EBEL fest und versuchen den letzten Platz des Vorjahres abzugeben. Eine Playoffteilnahme wäre aber mehr als verwunderlich.

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