Jokerit und SKA im Semifinale

Das Traumdebüt von Jokerit Helsinki geht in die nächste Runde. Die Finnen machten in Spiel 5 der Western Conference den Sack laut und deutlich zu und fertigten Dinamo Minsk vor eigenem Publikum mit 7:1 ab.

Jokerit begann das Spiel druckvoll und führte bereits nach 2:15 min durch Steve Moses mit 1:0. Drei Minuten später erhöhte Tomi Mäki auf 2:0. Von dem Doppelschlag sollten sich die Weißrussen nicht mehr erholen. 23 Sekunden vor der ersten Drittelpause erzielte Jere Sallinen noch einen Treffer, womit das Spiel praktisch gelaufen war.

Der Mittelabschnitt bot das gleiche Bild. Jokerit klar besser und mit den gefährlicheren Chancen. Wieder war es Jokerits Torjäger Steve Moses der für den ersten Treffer im Drittel sorgte. Für Dinamo kam es aber noch knüppeldick, legten doch Juhamatti Aaltonen und Tommi Huhtala noch zwei Treffer drauf.

In den letzten 20 min war die Gegenwehr Dinamo’s nur noch rudimentär vorhanden und Jokerit spielte den Aufstieg locker über die Zeit. Petr Koukal nutzte nach 5 Minuten noch eine Powerplaymöglichkeit zum 7:0 ehe Ryan Vesce, Goalie Henrik Karlson das Shotout vermieste.

Ebenfalls weiter ist SKA St. Petersburg mit einem 2:0 Sieg gegen Torpedo Nizhny-Novgorod. Tony Martensson (15.) und Patrick Thoresen (17.) sorgten für die einzigen Treffer des Spiels.

Dynamo Moskau gelang ein wichtiger Schritt in Richtung Semifinale. Die Hauptstädter fügten Lok Yaroslavl eine empfindliche 7:3 Schlappe zu und führen in der Serie mit 3:2. Das Ergebnis spiegelte jedoch nicht das wahre Kräfteverhältnis wider. Yaroslavl war mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar besser, konnte nach dem 1:0 sogar noch ausgleichen, aber musste in der Folge fünf weitere Treffer in 23 Spielminuten hinnehmen. Erst im Schlussabschnitt scorte Lok noch zweimal zwecks Ergebniskosmetik, nachdem Dynamo bereits auf 7:1 davongezogen war.

 

Jokerit Helsinki : Dinamo Minsk – 7:1
SKA St. Petersburg : Torpedo Nizhny-Novgorod – 2:0
Dynamo Moskau : Lokomotiv Yaroslavl 7:3