Eishockeymassaker in Russland

Vor eine Woche schrieb eine russische Amateurliga wohl Eishockeygeschichte. Zwei Teams verdienten sich nach einer Massenschlägerei sage und schreibe 802 (nein, kein Fehler – in Worten: Achthundertzwei) Strafminuten und überboten damit auch den bisherigen Höchstwert eines KHL-Spiels zwischen Vityaz und Avangard aus dem Jahr 2010. Die Liga „SDK“ machte daraufhin kurzen Prozess und sprach Strafen im Gesamtwert von über 140.000 Rubel aus und sperrte vier Spieler auf Lebenszeit.
Der Disziplinarkommission zufolge, ließen die Spieler nicht voneinander ab und gingen mit den Stöcken auch auf Spieler los, die bereits am Eis gelegen sind. Der Chef der Kommission Alexander Zaitsev nannte den Vorfall schlicht „Massaker“.

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