Sensationeller Auswärterfolg der Vienna Capitals

In der Champions Hockey League siegten die Vienna Capitals beim schwedischen Vizemeister senstionell mit 2:5 und haben bisher fünf von sechs möglichen Punkten geholt. Damit fehlt den Wienern nur noch ein Punkt für den Aufstieg.

Nach der Gruppenauslosung war eines klar! Die Vienna Capitals waren der krassen Ausseiter der Gruppe N. Skellefteå AIK und KalPa Kuopio schienen eine Nummer zu groß für eine Aufstieg ins Playoff. Aber es kam anders. Nach einem Heimsieg gegen den schwedischen Finalisten in der Overtime, folgte nun ein klarer Auswärtssieg.

Skellefteå startete aggresiv, aber den ersten Puckverlust nutzte Andreas Nödl nach einem Konter zum Führungtreffer nach gerade mal 57 Sekunden. Die Hausherren spielten weiterhin extrem offensiv und liefen den Wiener immer wieder ins offene Messer. In der 8. Minute, mit dem ersten organisierten Angriff der Wiener, fälschte Rafael Rotter einen Schuß von Kelsey Tessier zum 0:2 ab.

Auch im Mittelabschnitt wurde der Vizemeister mit einer Kopie des ersten Tores auf dem falschen Fuß erwischt. Tessier fing den Puck ab, zog den Schweden davon und verwertete die Chance geradlinig. In der 32. traf auch noch Riley Holzapfel zum vorentscheidenden 0:4. Skellefteå erhöhte weiter den Druck, doch Zählbares wussten die Capitals zu verhindern.

Im Schlußdrittel setzten die Schweden alles auf eine Karte, schnürten die Gäste ein. Anschreiben konnten die Hausherren durch Jesper Olofson erst in der 46. Minute. Der Druck des Schweden blieb konstant hoch und die Donaustädter mussten sich mehr und mehr mit unerlaubten Weitschüssen aus der Affäre ziehen. Diese Daueroffensive blieb nicht unbelohnt. Im Powerplay netzte Jimmie Ericsson in der 54. Minute zum 2:4 ein. Damit war das Spiel noch einmal spannend geworden. Die Wiener änderten ihre Taktik, spielten nun offener attackierten früher und störten so die Schweden bereits im Aufbau.

3 Minuten und 9 Sekunden vor dem Ende setzte der Trainer des Heimteams alles auf eine Karte und nahm den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Schon 36 Skunden später machte Tessier mit einem Weitschuß ins leere schwedische Tor alles klar.

Mit dem Sieg benötigen die Wiener nur noch einen Punkt in den verbleibenden Spielen gegen KalPa um in das Playoff einzuziehen. Punkten die Wiener voll, gehen sie sogar als Gruppensieger in die nächste Phase.

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