Premierensieg für Mountfield HK, Davos scheitert an sich selbst!

Ein Spengler Cup Rekord brachte Automobilist Yekaterinburg gegen den Cup Debütanten Mountfiel HK (CZE) wenig. Nach nur 31 zappelte der Puck im Netz der Tschechen und Dimitry Monya hatte sich damit ins Geschichtsbuch des Cups eingetragen. Danach übernahmen die Cracks aus Hradec Králové das Kommando und dominierten das Spiel. Zum Matchwinner avancierte dabei Richard Jarusek, der nicht nur den Ausgleich, sondern auch den Siegtreffer in der 56. Minute erzielte.

Zuvor erzielte Roman Kukumberg (25.) das 2:1 für die Tschechen, ehe Anatoli Golyshev in der 38. Minute die Russen wieder auf Augenhöhe schoss. Mit dem Schwung des Ausgleichs brachte Michal Cajkovsky in der Schlussminute des Mitteldrittels Automobilist wieder in Front. Kukumberg sorgte in der 53. Minute mit dem neuerlichen Ausgleich für Knistern in der Begegnung. Alles schien möglich, bis am Ende Jarusek den Tschechen den Sieg fixierte.

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Special Teams bringen Kanada den Sieg

Im Spitzenspiel empfing Gastgeber Davos das Team Canada, welches sich dank der Special Teams am Ende mit 3:4 durchsetzte.

Dabei fing aus Sicht der Graubündner alles gut an. Nach einer Strafe gegen die Kanadier hatte Davos alle Hände voll zu tun sich nicht einen Shorthander einzufangen, doch fünf Sekunden vor Ablauf der Überzahl erzielte Per Ledin den Führungstreffer für die Hausherren. Die Kanadier drängten auf den Ausgleich und die Gastgeber in die Defensive. Das hatte letztlich auch ein Foul zur Folge, welches die Gäste erst gar nicht abwarten wollten. Noch vor der Spielunterbrechung netzte Mason Raymond zum Ausgleich ein.

Das hohe Tempo des Spiels ebbte auch im zweiten Drittel nicht ab. Davos erwischte es aber eiskalt, als der Wechsel gründlich in die Hose ging und Cory Emmerton die Situation zu nutzen wusste. Mit seinem Shorthander in der 28. Minute brachte er das Team Canada in Führung, die erst in der 46. Minute durch Daniel Rahimi egalisiert wurde. Doch zum Leidwesen der Schweizer, zogen sie viele Strafen. Zu viele um gegen die Kanadier standzuhalten.

Nachdem Beat Foster wegen Spielverzögerung in die Kühlbox musste. Ließ sich Jacob Micflikier (47.) nicht lange bitten. Nach zehn Sekunden musste der Davoser Goalie Giles Senn das Spielgerät aus dem Kasten fischen. Davos machte mit dem „Strafen sammeln“ munter weiter und als Andreas Ambühl für Crosscheck sitzen durfte entschied Andrew Ebbet mit dem 2:4 das Spiel endgültig. Per Ledins (56.) Treffer zum 3:4 war nicht mehr als Ergebniskosmetik, vor allem, weil es einige Davoser bevorzugten das Spiel vis a vis der Spielerbank weiterzuverfolgen. So scheiterten die Gastgeber mehr an sich selbst, als an den Gästen.

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