Der Osten bleibt spannend

Admiral Vladivostok : Avangard Omsk 3:2 n.V. (Serie: 2:2)

Admiral Vladivostok hat der Serie mit einem Overtimesieg gegen Avangard Omsk zum 2:2 ausgeglichen.

Im offenen Schlagabtausch mit wechselnder Führung glich Vladmir Tkachyov in der 31. Minute in einer 5:3 Überzahl zum 2:2 aus. Weitere Treffer in der regulären Spielzeit waren nicht mehr zu sehen und die Entscheidung musste in der Verlängerung gesucht werden.
In der 72. Minute war es dann Maxim Kazakov, der Admiral zurück in die Serie brachte.

Kunlun Red Stars : Metallurg Magnitogorsk 3:1 (Serie: Metallurg 3 : Kunlun 1)

Für die Überraschung des Tages sorgten die Kunlun Red Stars aus China. Vor 7000 Zuschauern knackten die Drachen das Abwehrbollwerk Metallurgs, verhinderten einen Sweep und sicherten sich den ersten Post-Season-Sieg.

Den Anfang machte Martin Bakos, der in der neunten Minute zur Führung der Chinesen scorte, obwohl Magnitogorsk das weitaus bessere Team war. Es war nicht der Tag des Favoriten, denn Chad Rau stellte 45 Sekunden vor der ersten Drittelpause auf 2:0. Nach der Pause das selbe Bild. Metallurg machte das Spiel, fing sich aber in der 26. Minute durch Taimi Tommi im Powerplay den nächsten Gegentreffer ein. Erst in der 40. Minute brachte Viktor Antipin die Steelers auf die Anzeigetafel.

Im Schlussabschnitt wehrte sich Kunlun mit Händen und Füßen gegen eine Aufholjagd und brachte den 3:1 Vorsprung auch über die Zeit.

Salavat Yualev Ufa : Ak Bars Kazan 1:2 (Serie: Ak Bars 3 : Salavat 1)

Rassiges Playoffhockey!

Mit zwei einfachen Worten kann dieses Spiel beschrieben werden. Schnell, technisch anspruchsvoll und hitzig wurde dieses Duell geführt und war bis zum bitteren Ende offen.
Für den ersten Treffer sorgte Vladmir Tkachyov (kein Schreibfehler – es gibt tatsächlich zwei gleichen Namens) für Ak Bars im Powerplay. In der 15. versuchte sich Justin Azevedo an einem Schlagschuss, der vom Verkehr im Slot auf Tkachyov abgelenkt wurde und dieser keine Probleme hatte das so gut wie offene Tor zu treffen.

Änderungen am Zwischenstand fanden trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten nicht statt. Bis zur Schlussminute.

Zeit gespielt: 59:16; Salavat zog dank eines sechsten Feldspielers ein Powerplay gegen Ak Bars auf. Mit dem Mut der Verzweiflung hämmerte Linus Omark von der blauen Linie in Richtung Tor, wo Kirill Kaprizov den Puck unhaltbar abfälschte. Doch lange durfte sich Ufa nicht freuen.
Bereits mit dem nächsten Bully startete Ak Bars einen Angriff, den Justin Azevedo hartnäckig zum Abschluss brachte und den Gästen sieben Sekunden vor dem Spielende den Sieg und damit die 3:1 Führung in der Serie bescherte.

Barys Asatana : Traktor Chelyabinsk 1:2 n.V. (Serie: 2:2)

Diese Serie bleibt weiterhin spannend, denn Traktor konnte zum zweiten mal ausgleichen und hat sich mit dem Sieg in Astana den Heimvorteil zurückerobert. Alexei Petrov war in der 66. Minute für Chelyabinsk erfolgreich.

Zuvor übernahm Traktor in der 32. Minute die Führung im Spiel. Maxim Yakutsenya lief durch die gegnerische Verteidigung wie durch Slalomstangen. Anstatt selbst den Abschluss zu versuchen, legte er Paul Szczechura ab, der Goalie Henrik Karlson kunstvoll düpierte. Aber Barys kämpfte sich zurück und glich durch Nigel Dawes im Powerplay ca. seche Minuten vor dem Ende aus. In der Overtime sorgte Alexei Petrov für das glückiche Spielende in der 66. Minute.

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