Zojmo on fire, Salzburg am Boden

Die Zwischenrunde steht ganz im Zeichen von zwei Teams, die derzeit scheinbar nach Belieben ihre Gruppe dominieren.
In der Platzierungssrunde sind das die Vienna Capitals, die einen 2:o Rückstand in Villach im letzten Drittel durch Francois Fortier mit zwei Toren noch aufholten. In der Verlängerung war es erneut der Kanadier der zuschlug. Nach 27 Sekunden in der Verlängerung machte der Topscorer von 2010/11 mit seinem dritten Treffer den Sieg für die Wiener klar, die damit auch im dritten Spiel ungeschlagen bleiben und nun mit vier Punkten Vorsprung auf Linz an der Tabellenspitze trohnen.

In der Qualifikationsgruppe haben die Adler aus Znaim ihre Visiere scharf gestellt und nach dem 1:7 in Dornbirn gegen Ljubljana mit 5:1 nachgelegt. Einer der dabei heraussticht ist Torhüter Ondrej Kacetl. Von 68 Schüssen nur zwei mal hinter sich gegriffen.Das ist beachtlich! Laibach selbst erwies sich gegen die Tschechen als chancenlos und konnten lediglich sich durch Strafen auszeichnen.

Peinlich wird es langsam für Red Bull Salzburg. Mit der Heimniederlage gegen Fehervar haben sich die Bullen einen weiteren Platz verschlechtert und haben nur noch Dornbirn und Innsbruck hinter sich. Zwar hält sich der Abstand auf den Playoffplatz mit einen Punkt in Grenzen, jedoch brennt in der Mozartstadt der Hut. Wie schon öfters, so eine starke Schlussphase als zu wenig um ein Spiel zu gewinnen. Die Ungarn bereits mit 2:5 in Führung gerieten letztlich durch Treffer von Raffl und Kristler noch in Bedrängnis. Der Ausgleichstreffer wollte aber nicht mehr fallen.

Im Kellerderby machten es Dornbirn und Innsbruck spannend. Die Vorarlberger die bereits 2:0 in Führung lagen mussten innerhalb von fünf Minuten den Ausgleich hinnehmen. Erst im Schlussabschnitt konnten sich die Bulldogs gegen tapfer kämpfende Haie durchsetzen und gingen als 4:3 Sieger vom Eis.
Zagreb konnte daheim gegen die Blackwings Linz wenigsten einen Punkt retten. Die Linzer lagen auswärts bereits mit 2:0 und 3:1 in Rückstand, konnten das Spiel aber noch in die Verlängerung retten, wo Andrew Hedlund nach 22 Sekunden den Sack zu machte und den Bonuspunkt für die Linzer holte.

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