Doch Sperre für Petrik!

Benjamin PetrikAnders als früher gemeldet, hat der Check des Villachers Benjamin Petrik nun doch eine Sperre nach sich gezogen. Wie das DOPS (Department of Player Safety) in Abstimmung mit dem internationalen Player Safety Committee festgestellt, dass Benjamin Petrik, bei 35:37 seinen Gegenspieler gegen den Kopf- und Nackenbereich gecheckt hat. Aus Sicht des DOPS (Department of Players Safety) und des internationalen PSC (Players Safety Committee) ist ein Check nicht erlaubt, wenn er in Richtung des Kopfes gerichtet ist, der Gegenspieler in einer verletzlichen Position ist und der ursprüngliche Berührungspunkt des Checks der Kopf- und Nackenbereich ist. Bei der Beurteilung der Situation wurden insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt: Petrik hat ein paar Schritte Anlauf genommen, er hätte den Check nicht in der Form ausführen müssen sondern hätte die Richtung ändern können, er hat seinen Gegenspieler die ganze Zeit gesehen und hatte keine Absicht die Scheibe zu spielen, was daran erkennbar ist, dass sein Schläger nach oben und nicht in Richtung des Pucks gerichtet ist. Es ist klar, dass Petrik es ausgenützt hat, dass sein Gegenspieler nicht auf den Check vorbereitet war und auch nicht in Puckbesitz bzw. Puckkontrolle war.

Laut Regel 540a) liegt ein Check gegen den Kopf- oder Nackenbereich dann vor, wenn ein Spieler mit irgendeinem Teil seines Körpers einen Check oder Schlag gegen den Kopf- oder Nackenbereich eines Gegenspielers richtet. Gemäß des EBEL Strafenkatalogs, Ref. Nr. 111 – Check gegen den Kopf- oder Nackenbereich, wird über Benjamin Petrik mit sofortiger Wirkung eine Sperre von 3 EBEL-Pflichtspielen verhängt.

Andreas WiedergutAuch für Andreas Wiedergut folgte auf den Derbysieg eine Sperre. Der Villacher hatte 50 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit Tyler Spurgeon aus vollen Lauf gegen den Kopf und Nackenbereich gecheckt.

Das DOPS und das PSC befand, der Check wurde von Wiedergut gezielt gegen den Kopf- und Nackenbereich gesetzt: Seine Bewegung bei der Ausführung des Checks ging in Richtung des Kopfes seines Gegenspielers, er nahm ein paar Schritte Anlauf mit permanenter Sicht auf den Gegner und er versuchte auch nicht, die Scheibe zu spielen. Sein Gegenspieler befand sich in einer verletzlichen Position, da er sich zum Zeitpunkt des Checks gerade in einer Schussbewegung befand. Er brachte sich nicht kurz vor bzw. während dem Körperkontakt in diese Position, um dadurch eine Strafzeit herauszuholen.

Da sich Tyler Spurgeon glücklicherweise nicht verletzte kam Wiedergut mit einer Sperre von 2 Spielen davon.

Das Video vom Check von Andreas Wiedergut:

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Quelle: DOPS

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