Sieben auf einen Streich

EBEL_Playoff_LogoDas war eine Antwort auf das dubiose Spiel vom Freitag. Und was für eine. Die Vienna Capitals fegten über den HC Orli Znojmo auswärts mit 0:7 hinweg.

500 mitgereiste Fans erzeugten in der altehrwürdigen Hostan Arena für Heimspielatmosphäre im Sinne der Gäste. Das stachelte die Cracks auf dem Eis zusätzlich an. Marcus Olsson besorgte bereits nach 63 Sekunden die Führung für die Wiener, die in Folge einen wahren Sturmlauf der Tschechen ertragen mussten. Ein Treffer blieb den Adlern jedoch verwehrt und so ging es ins Mitteldrittel.

Dort verlief das Spiel absolut nicht nach dem Gameplan des Znaimer Coaches Martin Stloukal. Nach fünf Minuten erwies sich Francois Fortier wieder als eiskalter Vollstrecker, als er von Tony Romano angespielt wurde und zum 0:2 einnetzte. Mit dem 0:3  durch Philipp Pinter in der 35. und Fortiers Nachschlag kurz vor dem Drittelende zum 0:4 war das Spiel praktisch entschieden.

Das sahen scheinbar auch die Gastgeber so. Aus den Angriffen der Tschechen wurden zunehmend Verzweiflungsaktionen die ohne Erfolg blieben. Im Gegenzug ist Fortier auf den Geschmack gekommen und feierte im Powerplay einen Hattrick. Nach einer weiteren Strafe gegen Znaim scorte Justin Keller zum 0:6. Damit war der Abend des tschechischen Goalies Kacetl vorbei und musste Kollege Landsman Platz machen. Das half genau nichts, denn bereits nach zehn Sekunden musste auch der zweite Goalie den Puck aus dem Netz holen. Daniel Woger (49.) ließ den siebenten Streich der Caps folgen. Danach spielten die Wiener mit Znaim Katz und Maus und brachten das 0:7 locker über die verbliebene Zeit.

Damit haben die Vienna Capitals nun drei Matchpucks und können bereits am Dienstag in der eigenen Arena den Sack zumachen. Bemerkenswert , Znaim konnte heuer kein einziges Heimspiel gegen die Capitals gewinnen, womit die Wiener das einzige Team der Liga sind, die dort keine Punkte liegen lassen musste.

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